Heilwasser – eine Quelle für die Gesundheit

   06. Februar 2019, Max-Raphael Feibel

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Die meisten von uns haben schon mal etwas von Heilwasser gehört. Doch was steckt eigentlich hinter diesem Begriff? Heilwasser ist bei weitem nicht dasselbe wie Mineralwasser, sondern eine echte Gesundheitsquelle. Wir schauen uns heute genauer an, was sich dahinter verbirgt.
Natürliches Heilwasser ist kein herkömmliches Lebensmittel wie Mineralwasser, sondern ist eines der ältesten Naturheilmittel und zählt zu den Arzneimitteln. Deshalb wird strengstens geprüft, welches Wasser den Titel und somit das Etikett „Heilwasser“ erhält. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat hierfür Kriterien und Prüfverfahren erarbeitet und kontrolliert jeden Produktionsschritt – von der Quelle bis zur Abfüllung. Daher gibt es auch nur wenige Heilwasser in Deutschland. Seit 1979 zählt unsere Odenwälder Heilquelle dazu.

Die positive Wirkung von Heilwasser

Doch was ist das Besondere am Heilwasser? Im Gegensatz zum herkömmlichen Mineralwasser enthält Heilwasser viele Mineralien und Spurenelemente, deren Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen ist. Darunter befinden sich beispielsweise Calcium zur Stärkung von Knochen und Zähnen, Natrium zur Unterstützung der Muskelfunktionen, Hydrogencarbonat zur Blutzuckerspiegelsenkung, Magnesium zur Förderung des Energiestoffwechsels und Sulfat zur Unterstützung der Verdauung und der Verdauungsorgane. Und damit sind nur einige der wichtigsten Funktionen genannt.
Deutschlandkarte mit allen Heilbrunnen
Quelle: Deutsche Heilbrunnen / heilwasser.com

Natürliches Heilwasser - direkt aus der Quelle

Das Trinken von Heilwasser ist daher besonders gesund und unterstützt wichtige Körperfunktionen. Auch wenn Heilwasser als Arzneimittel gilt, kann man Heilwasser dauerhaft trinken. Insbesondere nach dem Sport oder bei bestimmten Krankheiten kann Heilwasser hilfreich sein.

Egal ob zur Stärkung des allgemeinen Wohlbefindens, zum Ausgleich eines Nährstoffmangels oder zur Linderung von Verdauungsproblemen: Heilwasser ist also ein natürliches Heilmittel. Jedes Heilwasser ist außerdem einzigartig und variiert etwas in der Zusammensetzung. Jedoch darf außer Kohlensäure nichts hinzugefügt werden. Mit dem Odenwald haben wir eine Quelle für einzigartiges Heilwasser direkt vor der Tür.

Frau beim Dehnen der Beine in Winterlandschaft
Frau joggt in Winterlandschaft

Die Odenwälder Heilquelle - Heilbrunnen aus der Region

Das Heilwasser aus dem Odenwald kommt tief aus dem Erdinneren – aus geschützten Quellen, deren Reinheit regelmäßig überprüft wird. Das Vulkangestein der Oberrheinebene sorgt für einen besonders hohen Kohlensäuregehalt, außerdem verfügt unser Heilwasser über viel Hydrogenkarbonat und Calcium. Es wird daher insbesondere bei Harnwegserkrankungen und gegen die Bildung von Harnsteinen eingesetzt. Wer noch mehr über die Zusammensetzung und Wirkung des Odenwälder Heilmittels wissen möchte, sollte unseren Social Media Kanälen folgen, auch dort werden wir regelmäßig Beiträge zum Thema Heilwasser veröffentlichen. Hier geht's zur Odenwald Quelle Facebook Seite oder folge uns auf Instagram.

Zusammensetzung der Odenwälder Heilquelle

In 1000 ml Heilwasser enthalten (in mg):

Kationen:
Natrium 2,0
Kalium 1,8
Magnesium 1,0
Calcium 7,5
Strontium 0,023
Barium 0,020
Mangan 0,002
Eisen 0,009

Anionen:
Fluorid 0,02
Chlorid 3,2
Jodid 0,03
Nitrat 4,2
Sulfat 5,3
Hydrogenphosphat 0,08
Hydrogencarbonat 20,0

Über den Autor
Tim Schmidt

Tim Schmidt

Tim Schmidt arbeitet als freier Redakteur für die Odenwald Quelle. Er ist besonders im Mannheimer Raum für seinen Stadtblog MaWayOfLife bekannt.